Cloud-Sicherheit

6 Wege zur Erhöhung der Sicherheit in der Cloud

Cloud-Storage ist heute eine der gängigsten Methoden, mit denen Unternehmen ihre Daten speichern. Dennoch bleibt die Frage der Sicherheit bestehen, da auch Lösegeld-Angriffe, Phishing-Versuche und Hacks auf dem Vormarsch sind.

Hier sind also 6 Möglichkeiten, wie Unternehmen ihre Sicherheit für in der Cloud gespeicherte Daten erhöhen können.

1. Zugriffsverwaltung verbessern

Um Hacks oder Einbrüche in Ihre Daten von vornherein zu minimieren, sollten Sie Ihr Zugriffsmanagement verbessern. Wenn Sie die Anzahl der Personen verwalten, die überhaupt auf die Daten zugreifen dürfen, reduzieren Sie den Diebstahl. Sie werden in der Lage sein, die Phishing-Versuche oder Hacks, die von einer bestimmten Anzahl von Punkten ausgehen können, zu reduzieren. Auf diese Weise machen Sie Ihre Daten automatisch sicherer.

Multi-Faktor-Authentifizierung

Eine gute Möglichkeit, den Zugriff auf kritische Daten zu minimieren, ist die Implementierung einer Multi-Faktor-Authentifizierung. Anmeldedaten können ohne Cloud Security kompromittiert werden, daher müssen Sie sicherstellen, dass sie nicht der einzige Faktor für den Zugriff sind.

Die Multi-Faktor-Authentifizierung kann über ein Passwort, eine biometrische Authentifizierungskombination oder über ein Geräte-Authentifizierungsprotokoll erfolgen. Sie können dies auch durch Iris-Scans oder Gesichtserkennung usw. tun. Diese Multi-Faktor-Authentifizierungspraktiken können die Chancen, Hacks zu vermeiden, erheblich verbessern.

Autorisierungsebenen

Sie sollten nicht nur die Zugriffsverwaltung verbessern, sondern auch Prioritäten setzen, auf welche Art von Daten zugegriffen werden kann. Beispielsweise sollten die kritischsten Daten nur den Personen mit der höchsten Freigabestufe zur Verfügung stehen. Für diejenigen, die keinen Zugang haben, sollten die Daten gesperrt werden. Sie erhöhen effektiv Ihre Sicherheit, indem Sie kritische Daten auf diese Weise einfach gegen Manipulation oder Diebstahl sperren.

2. Alarme einstellen

Auch wenn Sie die Verwaltung und Speicherung von Daten an Cloud-Anbieter ausgelagert haben, sollten Sie sich dennoch persönlich verantwortlich fühlen. Akzeptieren Sie die Standard-Sicherheitsoption in Ihren Verwaltungssystemen nicht. Wenn man Ihnen bessere Sicherheit für nur ein bisschen mehr bietet, nehmen Sie sie an. Fragen Sie auch nach einer Anpassung im Sicherheitsbereich, wenn Sie diese bekommen können. Das ist eine Entscheidung, die Sie später nicht bereuen werden.

Häufige Überwachung der Benutzeraktivität

Anstatt einfach nur Warnungen zu setzen und alles andere zu vergessen, ist die Überwachung der Benutzeraktivitäten unerlässlich. Damit soll verhindert werden, dass Daten gestohlen werden, wenn jemand Zugang zu Zugangsdaten und sogar zu einer Multi-Faktor-Authentifizierung erhält. Wenn das System feststellt, dass eine ungewöhnliche oder nicht konforme Aktivität stattfindet, sollte das System den Benutzer sperren.

Es sollten auch Protokolle vorhanden sein, die eine Reaktion auf einen Zwischenfall in der kleinstmöglichen Zeitspanne liefern können. Dies wird dazu beitragen, die meisten Cyber-Bedrohungen und Hacks abzuwehren.

Inaktive Benutzer/Mitarbeiter entfernen

Damit wird der Punkt der Minimierung der Zugangspunkte wieder aufgegriffen. Wenn Ihr System inaktive Benutzer hat oder noch ein Konto für einen ehemaligen Mitarbeiter besitzt, entfernen Sie es sofort. Das ist nur eine Gelegenheit für Hacker oder Cyberkriminelle, auf privilegierte Informationen zuzugreifen.

Um sicherzustellen, dass alle inaktiven Zugangspunkte schnell geschlossen werden, sollte es einen klaren Prozess für das Aussteigen der Mitarbeiter geben. Dazu sollte die Löschung und Entfernung aller aufgelösten Konten gehören.

3. Datenverschlüsselung ist unerlässlich

Wenn Sie kritische Daten in der Cloud speichern, sollten Sie sie sofort verschlüsseln. Bei der Verschlüsselung werden die gespeicherten Daten so verschlüsselt, dass sie keinen Sinn ergeben. Ohne die Entschlüsselungsschlüssel ist es nutzlos, selbst wenn es gestohlen wird.

Bestimmte Cloud-Anbieter verschlüsseln Daten automatisch. Das ist jedoch immer noch keine Standardpraxis für Cloud-Sicherheit. Sie sollten sich also immer bei Ihrem zukünftigen Cloud-Provider nach dieser Option erkundigen.

Sie sollten auch nach Verschlüsselung fragen, um die Anforderungen von Organisationen wie HIPAA, PCI-DSS und GDPR zu erfüllen. Diese Organisationen haben heute die Macht über die meisten weltweit operierenden Technologieunternehmen. Es liegt daher in Ihrem Interesse, Ihre Daten sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich zu verschlüsseln.

4. Ausgehenden Verkehr einschränken

Sie sollten überwachen, welche virtuellen Server in Ihrem Unternehmen unberechtigterweise verwendet werden. Dies geht zurück bis zum Punkt der Minimierung der Zugriffspunkte auf Ihre Daten. Daher kann jede Bedrohung durch Hacker minimiert werden, wenn Ihr Unternehmen den ausgehenden Datenverkehr kontrollieren kann.

Viele Angriffe können Sie dazu verleiten, Ihre Firewall so auszutricksen, dass sie ausgehende Verbindungen öffnet. Dies geschieht häufig, weil ausgehende Verbindungen weniger genau untersucht werden als eingehende. Die Begrenzung des ausgehenden Verkehrs kann Sie daher vor vielen unvorhergesehenen Bedrohungen schützen.

5. Regelmäßiges Scannen nach Schwachstellen

Auch wenn Sie in Ihrem eigenen Unternehmen nach Schwachstellen suchen, tun Cloud-Server dies oft nicht. Daher müssen Sie darauf drängen, dass dieses Scannen zu einem regelmäßigen Ereignis wird. Dazu sollte das Scannen von Hard- und Software auf Schwachstellen gehören, die sich leicht beheben lassen. Dies sollte wöchentlich oder sogar monatlich geschehen. Neue Patches von Antiviren-Unternehmen, Anti-Hacking-Tools usw. sollten alle Priorität haben.

6. Verbesserung der Mitarbeiterschulung und -sensibilisierung

Bei der Cloud-Sicherheit geht es nicht nur darum, bestimmte Programme zu installieren und Protokolle einzustellen. Es geht auch darum, das Bewusstsein für die großen Cyberattacken und Hacks zu schärfen, die einem Unternehmen passieren können. Daher ist es nicht nur wichtig, die beste Sicherheitssoftware zu implementieren, sondern auch das Bewusstsein der Mitarbeiter zu schärfen.

Rund 90% aller Verstöße sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. Daher werden besser ausgerüstete Mitarbeiter diese Verstöße mit größerer Wahrscheinlichkeit besser handhaben als solche, die sich dessen nicht bewusst sind. Aus diesem Grund sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Cloud-Anbieter über einen Onboarding-Prozess für Ihre Mitarbeiter verfügt. Sie sollten sich nicht nur der Software bewusst sein, die ihre Daten schützt. Sie sollten auch die bestehenden Protokolle kennen, um ein Eindringen zu melden oder einen Angriff zu verhindern.

Sie sollten sich auch mit den gängigsten Arten von Cyberangriffen, die auf sie abzielen können, gut auskennen.

Schlussbemerkungen zu Möglichkeiten zur Erhöhung der Sicherheit in der Cloud

Verwenden Sie diese 6 Tipps, um Ihre Wolkensicherheit schützt Ihre Daten mit einer zusätzlichen Schutzschicht. Ihre Daten sind nicht nur sicherer vor Diebstahl, sondern möglicherweise auch vor Manipulation. Selbst wenn Ihre Daten gestohlen werden, können bestimmte Tricks hier verhindern, dass sie gegen Ihr Unternehmen verwendet werden.